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Jetzt wird`s bunt

Essbare Wildpflanzen im Frühling


Bald ist der Frühling da und die Pflanzenwelt beginnt wieder zu sprießen. Mit den ersten Wildpflanzen bekommen wir wieder wichtige Vitaminspender. Das Suchen und Sammeln lohnt sich. Wir möchten an dieser Stelle einige Wildpflanzen vorstellen, die im März und April in den heimischen Wiesen und Wäldern zu finden sind.

Warum Wildpflanzen?

Für Wildkräuter sprechen vor allem ihre Inhaltsstoffe. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen.

Wenn wir achtsam und mit Respekt durch die Natur gehen, können wir uns jederzeit verantwortungsvoll an ihrer Pflanzenwelt bedienen. Der Vitamingehalt der meisten Wildpflanzen ist um ein Vielfaches höher als jener von gezüchteten Gewächsen.


Wildpflanzen richtig sammeln

 

Die Pflanzen werden am besten dann gesammelt, wenn sie den höchsten Wirkstoffgehalt aufweisen. Für Blüten und Blätter gilt, dass sie kurz vor oder zur Blütezeit gepflückt werden. Ideal sind warme, trockene Vormittage. Der Tau sollte bereits durch die Sonne getrocknet worden sein. Samen sammelt man kurz vor der Reife.

 

Es dürfen immer nur jene Gewächse mitgenommen werden, die zu 100 % zugeordnet werden konnten.

Bärlauch


 

Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Er kommt in den Monaten März und April in schattigen, feuchten Wäldern oder Auwäldern vor. Charakteristisch sind sein langer dünner Stiel und seine grünen Blätter sowie sein knoblauchartiger Geruch.

 

 

 

Die Wildpflanze ist reich an Vitamin C, Eisen und Lauchöl. Bärlauch ist blutreinigend und kräftigend. Essbar sind nicht nur seine Blätter. Die Blüten und Zwiebeln können ebenso verwendet werden.

 

 

Bärlauch ist in der Küche sehr vielfältig einsetzbar. Pesto, Spinat, Suppe, Knödel, Aufstriche und vieles mehr lassen sich aus dem würzigen Kraut kreieren.

 

 

Mehr über die gesundheitlichen Vorteile von Bärlauch und Tipps zum Sammeln gibt es auf dieser Website.

Gänseblümchen


 

Die weißen Blümchen sind Korbblütler. Sie wachsen ab März auf unseren Wiesen. Essbar sind ihre Blätter, Knospen und Blüten. Sie enthalten Saponine, Gerbstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl.

 

 

Gänseblümchen sind sehr dekorativ und werden gerne für Salate, Suppen und Soßen verwendet. Ein Tee in Form eines Gänseblümchenaufgusses regt den Stoffwechsel an und wirkt appetitanregend. Gänseblümchen sind leicht schmerzlindernd und lösen Schleim bei Husten und Katarrhen der Atemwege. Außerdem wirken sie blutreinigend und unterstützen den Körper bei Magen-Darmerkrankungen.

Löwenzahn


 

Löwenzahn wächst so gut wie überall. Er liebt es sonnig bis halbschattig. Die essbaren Blätter werden vor der Blüte geerntet, die Wurzeln entweder im Frühjahr oder im Herbst.

 

 

Diese Wildpflanze verfügt über ausgesprochen viele gesunde Inhaltsstoffe. Neben viel Vitamin A und C enthält er auch Bitterstoffe, Magnesium, Inulin, Kieselsäure, Eisen und Kalzium. Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz werden durch den Konsum von Löwenzahn positiv angeregt. Er zeigt auch bei lahmer Verdauung oder Verstopfungen eine erwünschte Wirkung.

Bei Löwenzahn sind Blätter, Stängel, Knospen, Blüten und die Wurzeln essbar. Während die Blätter leicht bitter sein können, schmecken die Blüten süßlich. Die gesamte Pflanze ist beim Kochen sehr vielfältig einsetzbar. Einfach zuzubereiten ist ein Salat aus Blättern und Stängeln. Die Blüten schmecken lecker auf Broten, Salaten oder Desserts. Aus ihnen kann zum Beispiel auch ein schmackhaftes Gelee hergestellt werden.


Veilchen


 

Veilchen betören durch ihren Duft und haben eine ansprechende Optik. Sie wachsen in Gebüschen, am Waldrand und auf humusreichen Böden und sie mögen den Halbschatten. Veilchen blühen im März und April.

 

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Vitamin A und C, ätherisches Öl und Saponine (Pflanzenschleime). Essbar sind Blüten und Blätter. Da der Stil sehr hart ist, sollte man ihn entfernen.

Im Geschmack sind die Blätter mild und zart. Sie werden Salaten beigemischt und sind geeignet zum Eindicken von Suppen und Soßen. Veilchenblüten sind dekorativ und verschönern Salate, Brötchen, Desserts und viele andere Gerichte. Kandierte Veilchen sind eine Delikatesse. Auch Liköre, Bowle und Öle werden aus Veilchen gewonnen. Ein Tee aus Blüten und Blättern wirkt lindernd bei Husten, Bronchitis und Halsentzündungen. Außerdem ist dieser Tee blutreinigend.


So ihr Lieben, ich hoffe euch hat diese Art von Artikel gefallen.

Ich hab auf alle Fälle viel dazu gelernt und muss jetzt erstmal eine Runde spazieren gehen und ein paar Blumen pflücken.

Bis dann dann

Claudia

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