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DIY Spielplatz

Endlich hat die Gartenzeit wieder begonnen. Wie habe ich sie vermisst. Pünktlich zu Ostern haben wir es geschafft den Spielbereich der Kinder neu zu gestalten. Im heutigen Blog zeige ich euch unser Outdoorkinderzimmer

My home is my castle und mein Garten meine Wohlfühloase. In den letzten Jahren haben wir es uns im Garten richtig gemütlich gemacht. Und auch für unsere Kinder soll der Aussenbereich ein kleines Paradies sein. Klar fahren wir auch mal an den See oder machen Ausflüge mit den Kids - doch die meiste Zeit verbringen wir im eigenen Garten. 

Das Trampolin

Wir haben schon sehr lange ein großes Trampolin und da gab es ehrlich gesagt in den letzten Jahren auch den ein oder anderen Sturz. Zum Glück wurde nie ein Kind wirklich verletzt. Dennoch wollte ich hier einfach mehr Sicherheit. Darum haben wir unser Trampolin vor ein paar Jahren eingegraben. Ja das war ein schönes Stück Arbeit für meinen Mann. Doch ich finde der Aufwand lohnt sich. Unsere Kinder können nun ebenerdig einsteigen und loshüpfen. Diese Art von Trampolin könnt ihr so auch im Fachhandel kaufen. Allerdings haben die kein Auffangnetz und das war mir dann doch wieder zu unsicher. Darum - und weil es einfach günstiger war - haben wir unser normales Trampolin verwendet.

Die einzig schweißtreibende Arbeit war, wie bereits erwähnt, das Loch zu graben mit dem Durchmesser der Trampolinunterkonstruktion. Auf den Untergrund könnt ihr jetzt natürlich noch eine Folie auslegen. Wir hatten zu Beginn ein Unkrautvlies…das ist mit den Jahren dann immer mehr verschwunden. Wenn ihr etwas unterlegt, denkt daran, dass das Regenwasser abfließen kann. Sonst habt ihr bald einen Teich unterm Trampolin.

Der Sandkasten

Unser Sandkasten war schon immer etwas größer als das was man so im Fachhandel findet. Bei vier Kindern braucht man einfach mehr Platz und auch das Spielhaus ist eigentlich eine Gartenhütte. In diesem Jahr wurde dann nochmal angebaut. Inspiriert durch Pinterest kamen da noch ein paar Aktivitätsbereiche hinzu.

Aber zuerst mal das Wesentliche. Die Gartenhütte haben wir vom Vorbesitzer übernommen. Von mir gab es dann einen neuen Anstrich. Der sieht mittlerweile auch richtig Shabby aus. Da wir für dieses Häuschen keine Verwendung hatten, wurde es kurzer Hand den Kindern überlassen. Direkt an den Ausgang kam dann der Sandkasten, der mit vier Quadratmeter wirklich ausreichend Spiel- und Buddelfläche bietet. Die Umrandung besteht aus Rundhölzern, die man normalerweise für Schaukeln und Spieltürme verwendet Die bekommt ihr im Baumarkt in der Gartenabteilung. 

Die Baustelle

Mittlerweile sind meine größeren Kinder aus dem Sandkastenalter draußen. Unser Nesthäkchen hingegen mit fast zwei genau drin. Er entdeckt gerade erst die Welt. Und so wollte ich, dass er hier so viele Materialien wie möglich begreifen und erfahren kann. So habe ich ihm verschiedene Bereiche zum normalen Sandkasten hinzugefügt. Unter anderem hat er jetzt eine Baustelle oder besser gesagt einen Mini-Steinbruch. Die Vorbereitung ist im Grunde die gleiche wie bei einem normalen Sandkasten. 

Tragt die Grasnarbe ab und unterlegt den Bereich mit einer wasserdurchlässigen, stabilen Plane. Als Umrandung haben wir uns für Randsteine entschieden. Die sind günstig, man kann eine Straße daraus machen (einfach mit weißer Farbe Trennlinien in die Mitte malen) und wir hatten sie noch zu Hause rumliegen. 

Aufgefüllt wurde das Ganze dann mit einem Sack feinem Kies und einem Sack etwas größeren Kieselsteinen. Natürlich dürfen in einem Steinbruch auch größere Gesteinsbrocken nicht fehlen.

Wasserspielplatz

Auf der gegenüberliegenden Seite pritschelt nun bei Sonnenschein ein kleineres Rinnsal die offene Regenrinne hinunter und landet in einem Auffangbecken von wo aus es dank Brunnenpumpe wieder nach oben befördert wird. Ursprünglich hatten wir das Ganze mit der Hauptwasserleitung verbunden. Nur war hier leider das Problem, dass irgendwann das Auffangbecken voll war und überlief. Somit war die Wasserspielerei der Kinder oft nur ein kurzes Vergnügen… Daraufhin habe ich mich auf die Suche nach einer Pumpe gemacht. Ein zusätzliches Kriterium war, dass diese ohne Strom funktionieren musste. Da ich nicht möchte das tausend Kabel durch meinen Garten liegen. Ist glaube ich verständlich. Auch wollte ich nicht, dass das Ganze zu kompliziert wird. Abonnenten meines YouTube Kanals hatten mir auch eine „Schwengel Pumpe“ empfohlen (Sieht toll aus, war aber wie gesagt für meine Ansprüche zu aufwändig)

Ich bin dann zufällig auf eine solarbetriebene Springbrunnenpumpe aufmerksam geworden 

Die erfüllt alle Kriterien

  • Sie ist günstig
  • Die befördert eine annehmbare Menge Wasser von A nach B und wieder zurück
  • Sie funktioniert ohne Strom
  • Und sie funktioniert nur bei Sonnenschein. Die Pumpe hat keinen Speicher, was mir sehr sympathisch ist
  • Außerdem ist sie vom Aufbau so simpel, dass auch kleinere Reparaturen in Eigenleistung möglich sind.

 

 

 

 

 

 

Wir haben die Regenrinnen mit Gefälle im Zickzack verlegt und auf Kantholz, welches als Pflock im Boden steckt,  angeschraubt. Einen kleinen Schlauch mit circa 1 cm Durchmesser bekommt ihr in der Gartenabteilung eures Baumarktes. Am besten nehmt dir die Pumpe mit und testet welchen Schlauch ihr braucht. Diesen könnt ihr super an der Seite der Regenrinne verlegen

Ein bisschen Wald

Den Bereich um den Wasserspielplatz und einen Halbkreis mit 1,5 m Durchmesser vor dem Sandkasten haben wir mit Rindenmulch ausgelegt und mit Birkenstämmen umrandet. Hier können sich die Kids auf Baumstämme setzen und ein wenig zur Ruhe kommen. Oder sie nutzen diesen Bereich um auf dem Holz zu balancieren. Macht beides Spaß. Übrigens auch den Großen. 

Im Sommer kommt dann noch ein Sonnensegel zwischen Baum und Haus und ein Planschbecken steht den Minis bereit, während die Größeren in den Pool springen.

 

Da uns unser Schauckelbaum bald aus Altersschwäche verlassen wird, sind wir gerade auf der Suche nach einer coolen - gerne auch außergewöhnlichen - Alternative. Also sind wir dankbar für eure Vorschläge.

So ihr Lieben, ich leg mich dann mal in den Liegestuhl und genieß die Sonne.

Wir lesen uns ganz bald wieder!

Bis dann dann,

eure Claudia😘😘😘

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